11.02.2016
DMG MORI bei Kaiser Werkzeugbau

Qualitätsbauteile für Motorsporterfolge

Mit jahrelanger Erfahrung und modernster CNC-Technologie von DMG MORI arbeitet Kaiser Werkzeugbau als Top-Lieferant im Motorsport.

Zum Auftraggeber

Die 1984 gegründete Kaiser Werkzeugbau GmbH ist ein Lohnfertiger von Einzelteilen, Baugruppen und kompletten Geräten für die Automobilindustrie, den Maschinenbau und die Luftfahrttechnik. Beim Unternehmen mit Sitz in Helferskirchen stehen neben der hochpräzisen Fertigung die Qualitätsprüfung und die Dokumentation im Vordergrund. Rund 50 perfekt geschulte Mitarbeiter stehen mit ihrem fachlichen Know-how für Spitzenqualität und Termintreue.

(v.l.) Kathrin Hebgen, Team Communication; Ragnar Bregler, Vertriebsleiter; Hans Ihrlich, Betriebsleiter; Birgit Jachmann, Team Communication
   

Zum Auftragnehmer

DMG MORI vereint deutsche und japanische Tradition, Präzision und Technologieführerschaft im Werkzeugmaschinenbau. Hinter DMG MORI steht die vereinte Ingenieurskunst aus 65 Jahren Mori Seiki und 143 Jahren Gildemeister.
Durch die Bündelung der Vertriebs- und Serviceaktivitäten bietet DMG MORI ein breites Produktportfolio sowie eine einzigartige Präsenz. Die Kooperation umfasst den Vertrieb und alle technischen Dienstleistungen, wie zum Beispiel den Kundendienst, Trainingsmaßnahmen sowie den technischen Support. Rund 4.000 Mitarbeiter an über 140 Vertriebs- und Servicestandorten stehen weltweit für Kunden zur Verfügung.  

Im Drehbereich arbeitet Kaiser mit einer CTX beta 800 und einer CTX beta 500 von DMG MORI.
   
   
   

Zum Projekt

Zum Erfolg eines Rennstalls im Motorsport gehört eine zuverlässige und präzise arbeitende Lieferantenbasis. Kaiser Werkzeugbau bewegt sich seit vielen Jahren als Lohnfertiger in diesem Umfeld und kennt die Herausforderungen genau. In den vergangenen Jahren hat das Team sein Portfolio kontinuierlich um anspruchsvolle mechanische Bauteile erweitert, die seit der vergangenen Saison im Porsche 919 Hybrid in der LMP1-Klasse der FIA World Endurance Championship (WEC) zum Einsatz kommen. Den hohen Fertigungsansprüchen wird Kaiser Werkzeugbau mit 17 Bearbeitungszentren und Drehmaschinen von DMG MORI gerecht.
„Je anspruchsvoller ein Bauteil ist, desto besser passt es zu unserem Leistungsspektrum“, meint Thomas Kaiser, Inhaber und Geschäftsführer von Kaiser Werkzeugbau, zur Geschäftsphilosophie seines Unternehmens. Herausfordernde Aufträge hätten hier Tradition.

Unter anderem auf einer DMU 50 eVo linear und einer DMU 70 eVo linear werden komplexe 5-Achs-Fräsarbeiten durchgeführt.
Bilder: DMG MORI  

Komplexe Geometrien

Kaiser Werkzeugbau hat mit den Aufträgen diverser Rennställe kontinuierlich an Know-how zugelegt. Seit zwei Jahren fertigt Kaiser Werkzeugbau Komponenten für den Porsche 919 Hybrid, mit dem der Rennstall seit 2014 in der LMP1-Klasse der FIA World Endurance Championship (WEC) startet. Regelmäßige Investitionen in die Fertigung garantieren Bearbeitungsqualität und Prozesssicherheit. Zu den jüngeren Anschaffungen gehören zwei Drehmaschinen der CTX beta-Baureihe und zwei DMU eVo-Bearbeitungszentren. „Wir sind maschinell so aufgestellt, dass wir ein sehr breites Bauteilspektrum abdecken können“, sagt Ragnar Bregler. Bis zu 800 mm Durchmesser reiche die Bauteilgröße. Bezogen auf den Porsche 919 Hybrid fertigt Kaiser Werkzeugbau eine Vielzahl mechanischer Bauteile, vom Bremsscheibentopf über Komponenten für die Lenkung oder den Motor bis hin zu Strukturteilen. Aufgrund der hohen Komplexität konzentriert man sich auf produktive Fertigungslösungen wie die 5-Achs-Technologie. „Je weniger Aufspannungen nötig sind, desto effizienter und vor allem genauer können wir arbeiten.“ Toleranzen im μm-Bereich und spiegelglatte Oberflächen würden hierbei überwiegen. Den hohen Fertigungsansprüchen bleibt Kaiser Werkzeugbau auch bei künftigen Maschinenkäufen treu. Mit einer HSC 70 linear möchte Thomas Kaiser die Kapazitäten als Nächstes ausbauen: „Das High-Speed-Fräsen ist prädestiniert für die hohen Oberflächengüten.“ Auch im Bereich des Verzahnungsfräsens will Kaiser Werkzeugbau durch das Bearbeitungszentrum seine Produktivität nochmals steigern.