14.07.2017
EXCHAiNGE

Internationale Fachkonferenz

Wie lassen sich weltweite Supply Chains widerstandsfähiger machen? Professionelle Handlungsstrategien aufgrund global - demographischer Veränderungen oder nach Störfällen stehen im Fokus der „EXCHAiNGE 2017 – The Supply Chainers’ Conference".

Unter dem diesjährigen Motto „Am Anfang war die Supply Chain ...“ kommen vom 26. bis 27. September 2017 in Frankfurt wieder Entscheidungsträger aus den Bereichen Supply Chain Management, Finanzen, Logistik und Einkauf auf der 5. Internationalen Fachkonferenz „EXCHAiNGE –The Supply Chainers’ Conference“ in Frankfurt am Main zusammen, um über Herausforderungen und Trends zu diskutieren.  Weitere Agendapunkte sind: Kultur zur digitalen Transformation, Digitale Souveränität, Nachhaltiges Wirtschaften, Open Innovation.


Bild: EuroExpo  

 

 

Fokus: Resilienz vs. Effektivität

 

Lieferketten sind anfällig und Störungen nicht immer vorhersehbar. Wenn Terrorismus, kriegerische Konflikte und Naturkatastrophen sich auch auf Produktion, Versorgung und Logistik auswirken, müssen Supply Chainer umgehend vordefinierte belastbare Handlungsoptionen einleiten. Zudem erfordern Klimawandel, Ressourcenverknappung und starke demographische Veränderungen weitsichtige Konzepte. Viele Verantwortliche betrachten dabei lediglich den traditionellen Effizienzfaktor. „Das gefährdet die Wertschöpfungssysteme insgesamt“, mahnt Klaus Krumme (Geschäftsführer, Zentrum für Logistik & Verkehr, Universität Duisburg-Essen), der als Gesamtmoderator durch die zweitägige Konferenz führt. Rein auf Kosten- oder Ökoeffizienz ausgerichtete Supply Chains böten weder Puffer noch notwendige Variabilitäten oder alternative Ressourcen, um auf Störungen schnell und sicher reagieren zu können. Eine vom Menschen gesteuerte Systemresilienz, also die Fähigkeit, nach unvorhersehbaren Einflüssen auf ein System zu reagieren und weiter zu bestehen, ist ein bedeutender Erfolgsfaktor für moderne Supply Chains.