01.12.2014
Logistik und E-Commerce

Nachbericht: Fachkongress Digitale Logistik

Beim Fachkongress „Digitale Logistik“ von WEKA FACHMEDIEN ÖSTERREICH, der zusammen mit der BVL Österreich und der Montanuniversität Leoben veranstaltet wurde, waren mehr als 110 Top-Entscheidungsträger anwesend. E-Commerce stellt neue Anforderungen an die Logistik.

Am 27. November veranstaltete WEKA FACHMEDIEN ÖSTERREICH zusammen mit der Bundesvereinigung Logistik Österreich (BVL) und der Montanuniversität Leoben den Fachkongress „Digitale Logistik". Die 110 Teilnehmer stammten zu rund einem Drittel aus Dienstleistungsunternehmen, aus der Industrie und Handel. Diese Durchmischung wurde noch von Vertretern von Institutionen, Verbänden und Consultingunternehmen ergänzt.

Mehr als 110 Top-Entscheidungsträger kamen zum Fachkongress „Digitale Logistik“
Bild: WEKA/cp  

Fachlich höchst repräsentative Referenten konnten die Erwartungen der Teilnehmer und das große Informationsbedürfnis auf dem Gebiet rund um „Digital Channels" mehr als erfüllen. Der Event – eine substanzielle Ergänzung der WEKA-Fachzeitschrift „dispo" – erfüllte den Anspruch von WEKA, den Erfolg der Eventreihe „Kontraktlogistik-Tag" aus den Jahren 2012 und 2013 noch zu übertreffen.

Drei zentrale Fragen

Zur Eröffnung fand sich der Präsident vom Veranstaltungspartner Bundesvereinigung Logistik Österreich BVL, Roman Stiftner, ein, mit der Botschaft, dass der Mensch beim technologischen Wandel im Mittelpunkt bleiben müsse. Der fachliche Leiter des Fachkongresses Univ.-Prof. Helmut Zsifkovits, Leiter des Lehrstuhls „Industrielogistik" der Montanuniversität Leoben, verwies eingangs auf eine Studie von Capgemini, die zum Schluss komme, dass Facebook & Co. im Handel bereits an Bedeutung verlieren würden. Demnach deute alles darauf hin, dass Social Media im Einzelhandel nicht mehr als ein Hype war (www.capgemini.com/resources/digital-shopper-relevancy-report-2014). Das Internet als Informationsquelle ist für den Kauf aber wichtiger als je zuvor.

Daraufhin formulierte Zsifkovits die drei wichtigen Fragende des Tages, die es zu beantworten galt: Erstens: Welche Bedeutung hat das Internet als Beschaffungs- und Distributionskanal? Zweitens: Welche Produkte und Technologien können hier unterstützen? Und drittens: Welche Rollen spielen dabei die Logistikdienstleister?

Datennetzwerke zwischen allem(n)

Um Antworten darauf zu geben, war für den erkrankten Univ.-Prof. Michael Schenk vom Fraunhofer Institut IFF (Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Lehrstuhl Logistiksysteme und -netze) einer seiner wissenschaftlichen Mitarbeiter, Sebastian Trojahn, eingesprungen. Als aktuelle und zukünftige Herausforderungen präsentiert er sieben Punkte, drei – nämlich Volatilität, Nachhaltigkeit und Industrie 4.0 stachen aber besonders heraus. Der Markt entwickle sich durch die Digitalisierung von einem „Verkäufer- zu einem Käufermarkt". Amazon sendet Produkte angeblich bereits ab, noch bevor diese bestellt werden. Das Paket, „das dem Logistikdienstleister sagt, wohin er dieses senden soll", sei keine Zukunftsvision mehr. Weiterführend präsentierte Trojahn fünf Thesen seines Institutsleiters Schenk.

Die Aufzählung dieser Thesen, die die Situation rund um den Einsatz moderner Technologien allgemein beschreiben – Aussagen wie, dass die unterschiedlichen Ausprägungen der Vernetzung (B2B, B2C, C2M, M2B und B2M) neue Kommunikationsarten notwendig machen würden – mündeten in dem Beispiel „i-bring", das in Magdeburg erprobt wird.

Es handelt sich dabei um ein Mobilitätsnetzwerk, innerhalb dessen man Mobilitätsbedarf mit vorhandenem Mobilitätsangebot wie in einem Ameisensystem ständig abgleicht. i-bring setzt auf das Sammeln der Warenströme mit möglichst vielen Aufnahme- und Abgabestellen. Die Schnittstellen seien jedoch laut Trojahn die Herausforderung. Die Transparenz der Kosten wird dabei hochgehalten: Für nur einen Euro mehr pro Lieferung lässt sich der Lieferzeitraum verkürzen, ab drei Euro exakt definieren. i-bring hat auch einen sozialen Hintergrund, nämlich den, „dass auch der kleine Laden es schafft, am Stadtleben teilzunehmen".

Omni-Channel at it's best

Eustachius Kreimer (Leiter IT & E-Business Development) von der Schladminger Firma Blue Tomato, begleitet das E-Commerce-Business mit Produkten wie Snowboards oder Sportbekleidung seit 25 Jahren. In Bezug auf das Eingangsstatement von Zsifkovits zum abflauenden „Hype Social Media" entgegnet er: „Ich kann das nicht unterstreichen, wir haben 400.000 Facebook-Friends".

Eustachius Kreimer von Blue Tomato 
Bild: WEKA/cp  

Er definierte darauf hin den Begriff „Omni-Channel" mit folgendem Beispiel: Kunden können über einen Katalog auf ein Produkt aufmerksam werden, daraufhin begeben sie sich im Web auf die Suche oder fragen via Facebook ihre Community dazu; der darauf folgende Einkauf erfolgt im Shop. Diese „kanalübergreifende Customer-Journey", wie Kreimer es nennt, könne sich auch nach der Warenübernahme fortsetzen, durch Beratung, dem Einkauf von Zubehör oder mit weiterem Abgleichen im Web. Manche Kunden wählen auch im Shop aus, wollen die Ware aber lieber nach Hause geschickt bekommen. All das müsse der Handel heute beherrschen, so die Botschaft des Referenten. Nebenbei könne man auf der Webseite ein Sortiment zeigen, das „wir im Shop niemals hinbekommen würden".

Das Unternehmen Blue Tomato entstand aus einer Snowboardschule. Heute werden bis zu 70 Prozent der Umsätze via E-Commerce generiert. Kreimer ist der Ansicht, dass Kunden nicht mehr bereit seien, für den Versand extra zu bezahlen. Er erläutert auch die bei Blue Tomato gängige „Einzelbarcodierung": In Echtzeit wird an das ERP-System gemeldet, wo sich die Ware aktuell befindet, wann diese angeliefert, eingelagert und verkauft wird. Und auch bei der Retouren-Anlieferung wird die exakte Zeit festgehalten. Aufhorchen lies, dass Blue Tomato im Lager drei Fotografen, eine Visagistin und Models beschäftigt, um die Ware schnellstmöglich für das Webportal präsentieren zu können. Sogar die Größe des fotografierten Models wird online angegeben.

„buybuy", liebes Paket!

Auch die Österreichische Post AG setzt auf eine „Omni-Channel"-Strategie, indem sie internationale Weichen für grenzenloses Shopping stellt. Gerald Gregori, Leiter „Logistik Services und E-Commerce-Enablement", präsentierte beim Fachkongress erstmals „buybuy". Nach einer Registrierung auf der Webseite www.buybuy.at kann man nun aus den USA oder England seinen Einkauf nach Hause senden.

Gerald Gregori, Leiter „Logistik Services und E-Commerce-Enablement" der Österreichischen Post AG 
Bild: WEKA/cp  

Das Paket gelangt via Schnittstelle im Ausland innerhalb von acht Arbeitstagen nach Hause. Laut Gregori gebe es bereit 5.000 registrierte Nutzer. Stolz präsentierte er den damit verbundenen Post-Service zur Zoll-Deklarierung, der auch die „Total Landing Costs" berechnet. Der Kunde wird zwar unterstützt, aus rund 24.000 verschiedenen Zollcodes weltweit den richtigen herauszufinden, doch die Wahl und die Verzollung selbst liegen in der Verantwortung des Kunden.

Nachdem die Österreichische Post bei der Paketlogistik sich in den letzten Jahren eingehend mit der „Last Mile" beschäftigt und dafür neue Paketboxen, aber auch Versandboxen geschaffen habe – wie zuletzt die Lebensmittelbox – würde nun der Fokus auf dem digitalen Bereich liegen, um in der Wertschöpfungskette „ganz nach vorne zu gehen", so Gregori.

Logistikkosten steigen wieder

Martin Weiglhofer leitet die Entwicklung von Warehouse Management Systems (WMS) bei Jungheinrich in Graz. Er ist der Meinung, dass sich nach einer jahrelangen stetigen Reduktion der Logistikkosten (die anteilsmäßig zwischen 3 und 13 % des Produktpreises betragen) nun wieder „ein Knick nach oben" abzeichne. 45 % der Logistikkosten führt er auf die Lagerkosten zurück. Das liege auch daran, dass der innerbetriebliche Materialfluss zunehmend komplexer werden würde, beispielweise müssten heute alle Prozesse in Echtzeit an das ERP-System, das die oberste Systemebene bildet, gemeldet werden. Eine ständige Synchronisierung des WMS mit dem Materialfluss im Lager sei notwendig.

Fehler orte Weiglhofer meist dort, wo der Mensch die Synchronisierung vornimmt, etwa bei der Identifikation der Ware oder beim Scannen des Barcodes vom Lagerplatz. Im Folgenden stellte er Systeme vor, mit denen man die Fehleranfälligkeit bei der Kommissionierung reduzieren und die Leistung erhöhen könne – zum Beispiel durch eine automatische Positionsbestimmung der Regalhöhe, einer Hubhöhenvorwahl oder durch die Transpondertechnologie. Auch die Warenaufnahme, bei der öfter Schäden entstehen, könne mittlerweile so weit automatisiert werden, dass der Staplerfahrer nur mehr auf einen Knopf drücken muss. Bei all diesen Systemen gehe es auch um Prozess-Sicherheit.

Trend „Ware-zur-Person-Kommissionierung"

Auch der nächste Referent kam aus der Steiermark. Christoph Lienhart, Produktmanager „Picking Systems", von der Knapp AG aus Hart bei Graz erzählte über aktuelle Anforderungen seiner Kunden. Der Lagerautomatisierungsanbieter Knapp sei mit Kunden aus der Pharmabranche groß gewachsen (auf einen Umsatz von derzeit rund 400 Mio. Euro). Mit „Industrie 4.0" werde nun auch die Distributionslogistik zunehmend mit „Losgröße Eins" konfrontiert, was bedeutet, an jede einzelne Kommissionierung werden unterschiedliche Anforderungen gestellt; die Artikel seien unterschiedlich groß und/oder anders verpackt. Bei Knapp-Kunden erkenne man einen Trend zur „Ware-zur-Person-Kommissionierung", speziell bei langsam- und mittelschnell-drehenden Artikel.

Auch für Lienhart liegt die größte Fehleranfälligkeit beim Menschen: Knapp konzentriere sich deshalb darauf, dem Bedienpersonal den nächsten Arbeitsschritt möglichst einfach und übersichtlich anzuzeigen. Knapp projektiert derzeit mit dem System „KiSoft", wobei eine Datenbrille das Kommissionier-Personal künftig im Lager anleiten soll. Via Bilderkennung könne das System anzeigen, welches Paket als nächstes zu übernehmen ist, jeder Prozessschritt sei via Datenbrille zu bestätigen. Der große Vorteil: die Hände bleiben frei – und diese Flexibilität des Menschen spiele in einer Smart Factory oder einem Smart Warehouse eine entscheidende Rolle.

Logistik spielt Schlüsselrolle

Joubin Rahimi ist Geschäftsführer der Kölner Bluetrade E-Commerce Software & Marketing GmbH. Seine Botschaft: Durch E-Commerce verändern sich Branchen völlig, auch nicht technische. Während früher zuerst der Händler gewählt wurde, wähle man heute zuerst das Produkt aus. „Die Alternative zum E-Commerce ist der ‚Noline'-Handel", formulierte er provokant. Die Logistik spiele aber eine Schlüsselrolle beim Erfüllen von Kundenbedürfnissen, beim Erweitern der „Komfortzone des Kunden". Er definiert das in der Logistikbranche sehr geläufige „value-added service" einmal anders: „In jedes Packerl kommt noch etwas Anderes hinein".

Über 250 Unternehmen gibt es laut Rahimi derzeit, die E-Commerce-Plattformlösungen anbieten, B2B würde aber andere Anforderungen stellen als B2C oder ein Branding von Marken (ja, auch das ist E-Commerce). Dementsprechend würden sich hinsichtlich Sicherheit, Performance und Zukunftsfähigkeit einer E-Commerce-Lösung meist unterschiedliche Anforderungen stellen.

Neue Geschäftsmodelle: Logistik als „Enabler"

Die AVL List GmbH in Graz gehört mit rund 1,2 Mrd. Euro Umsatz und 6.300 Mitarbeitern zu den größten Anlagenbauern in Österreich. Die Produkte sind in erster Linie Prüfstandanlagen zur Simulation und für Tests von Motoren und Antriebssträngen. Angesichts eines solchen Produktportfolios passte es perfekt, dass Stefan Petritsch, Global Business Segment Manager, zum Start seinen Vortrags aufzählte, „was AVL antreibt". Kurz und knapp: Es geht um die Reduktion von CO2-Werten, um Geschwindigkeit und um das Aufbauen eines globalen „Service-Setups".

In seinem Vortrag stellte er sehr anschaulich dar, wie Service rasch an Mehrwert gewinnen kann und welche Prozesse dafür notwendig sind. Bei einem global agierenden Unternehmen wie der AVL sei ein Servicedienst in der Landessprache, der aber auch die lokale Gesetzgebung kennt, unersetzlich. Eine rasche Ersatzteillieferung wird laut Petritsch heute vorausgesetzt. AVL setzt neuerdings auf einen Webshop, auf standardisierte Prozesse und ein „aktives Portfolio-Management". Das könne aber nie eine globale Logistiklösung für sich allein sein, sondern nur eine Gesamtlösung mit entsprechendem Geschäftsmodell, der IT und der Logistik dahinter.

Sequenzierung für Multichannel

Peter Totz repräsentierte das zweite Unternehmen im Bereich Lagerlogistik aus der Steiermark. Die Salomon Automation, ein Teil der SSI-Schäfer-Gruppe mit Sitz in Friesach, errichtet zum Teil komplette Distributionszentren, und auch solche, an die durch Omni-Channel neue Anforderungen gestellt werden. Auch er verdeutlicht, dass die Logistik durch E-Commerce komplexer und teurer wird.

Peter Totz, Salomon Automation
Bild: WEKA/cp  

Aufhorchen ließ er unter den anwesenden Logistikexperten mit der Aussage, dass damit kaum mehr eine vernünftige ABC-Klassifizierung im Lager möglich sei. Die vernünftigste Form der Auftragskonsolidierung sei die Sequenzierung. Einzelne Produkte werden dabei bestimmten Shop-Behältern zugeordnet. Dafür eigne sich aber ein Sorter nur bedingt. Mit der „Fulfillment Factory" habe SSI Schäfer eine Lösung parat, die eine Sequenzierung mit einem höhen Automatisierungsgrad ermöglicht.

GW-Paketdienst für sperrige Güter

Für Chaim Huijsman, Head of Corporate Sales bei Gebrüder Weiss (GW), ist die letzte Meile das große Thema rund um E-Commerce. Gebrüder Weiss konzentriere sich mit den entsprechenden Dienstleistungen vor allem auf Österreich, Ungarn, Slowakei, Kroatien und Slowenien – mit „GW pro.line home" verfüge man über ein Heim-Zustellservice für Weißware bis zu einem Gewicht von 150 kg und Braunware (Fernseher bis zu 60 Zoll Bilddiagonale).

Ein Netzwerk extra für B2C zu erhalten, sei nicht tragbar, meint Huijsman, bei GW handle es sich um eine Ergänzung von B2B und B2C. Die letzte Meile müsse man aber immer „separat produzieren". Zusatzservices seien unter anderem die Vereinbarung eines Zustelltermins- oder -fensters, das Auspacken und die Rücknahme des Verpackungsmaterials, ein Aufstellservice oder die Rücknahme der Altgeräte inklusive Entsorgung.

Orts- und zeitflexible Zustellung

Laut Rainer Schwarz, Geschäftsführer vom Paketdienst DPD Austria mit Sitz in Leopoldsdorf bei Wien, unterscheidet sich B2C nicht so dramatisch vom B2B-Geschäft. Seit drei Jahren würde nun auch im B2C-Bereich ausgeliefert. Der größte Unterschied dabei: „Wir haben es mit Leuten zu tun, die keine Logistikexperten sind". Online-Kunden sollten allerdings laut Schwarz künftig öfter die Möglichkeiten erhalten, ihren KEP-Dienstleister selbst zu wählen.

Laut einer Studie von A.T. Kearney im Bereich B2C steigt die Anzahl der Kunden, die einen bestimmten Dienstleister wenn möglich bevorzugen würden. Der Vorteil von DPD sei, dass man in einem internationalen Netzwerk eingebunden ist, so Schwarz. Die Qualität seiner Dienste beschreibt er mit: „Zustellung ist Qualität" und dazu sei jedes technische Mittel recht. Beispielsweise hat man kürzlich im B2B-Bereich, um Call-Center-Aktivitäten niedrig zu halten, die Touren der Zustellfahrzeuge via Google Maps einsichtig gemacht. Demnächst soll dies auch für Privatkunden möglich werden. „Wir hätten nicht gedacht, dass das so ankommt."

Die aktuelle Innovation heißt jedoch „DPD Predict" (bis dato als „Flexzustellung" bezeichnet). Damit startet DPD eine neue Ära hinsichtlich der Zustellflexibilität für den Kunden. Der Zustellort kann künftig auch das Büro, ein „Wunschnachbar" oder ein Paketshop nach Wahl sein. Das Zeitfenster kann auf drei Stunden reduziert werden. Mit über 800 Paketshops in Österreich will Schwarz alle DPD-Services auch in Regionen, wo die Zustellfrequenz sehr niedrig ist, bieten können. Um zufriedene Kunden zu haben, gilt es laut Schwarz viele „Touchpoints" zu erfüllen, wie etwa E-Commerce-Tools, die „DPD Flex"-Zustellung, viele Paketshops und das „Lächeln an der Türschwelle".

Mehr bewegen als bisher

Laut „eMarketer"-Prognose wird der globale B2C-Markt in diesem Jahr um 17 % auf 1,2 Billionen US Dollar (1.200 Mrd.) wachsen. In Europa ist derzeit Großbritannien das Land mit dem größten E-Commerce-Anteil. Doch nicht jeder E-Commerce ist mit dem Transport von Waren verbunden. Klar ist, dass die digitale Welt sämtliche Prozesse der Warenwirtschaft, sowohl bei der Beschaffung des Rohmaterials als auch bei der Distribution, durchdringt und verändert.

Die Tendenz einer sich reduzierenden Anzahl an „Points of Sales" ermöglicht allerdings große Chancen für Logistikdienstleister. Diese müssen jedoch weiter nach neuen Leistungen, die zum Teil nicht zu den Kernaufgaben der Logistik zählen, trachten und werden dazu möglicherweise auch neues oder anderes Personal benötigen. Damit werden sie allerdings in der Wertschöpfungskette an Bedeutung gewinnen.

Hier finden Sie alle Bilder der Veranstaltung

 

Hier finden Sie die Vorträge zum Download

von Johannes Tomsich